4 Wochen Ecuador –
so lang und doch viel zu schnell vorbei
4 Wochen Ecuadoraustausch der Sektion Oberland sind vorbei
und nun sollen wir auf einer Seite alle unsere Erlebnisse, Eindrücke und
Erfahrungen zusammenfassen. Keine Ahnung, ob das klappt – einen Versuch ist es
wert.
Der Austausch hat schon lange vor unserem Abflug nach
Ecuador begonnen, es gab viele Treffen in München, um eine Gruppe zu finden,
Sponsoren zu suchen, Fragen an die Ecuadorianer zu schicken und einiges mehr.
Am 29. Juli war es dann endlich soweit. Wir sind eine Gruppe
mit 8 Jungs und 4 Mädls und fliegen endlich nach Ecuador.
Die ersten Tage in der Hauptstadt Quito haben wir genutzt,
um uns bei unseren Gastfamilien einzuleben, die Stadt zu erkunden und den
ersten Vulkankrater zu sehen.
Und dann ging es schon los mit dem Programm, Klettern und
ein Trekking waren als erstes dran.
Kaum zurück in Quito ging es nach einem Tag schon wieder los
auf den Hausberg Quitos. Viele von uns standen das erste mal auf 4696m auf dem
Rucco Pichincha und dann haben wir auch gleich noch auf 4500m übernachtet.
Quito lag in der Nacht wunderschön unter uns und trotz eisiger Kälte wurden
viele Fotos gemacht. Nach nicht mal einem Tag Pause ging es wie immer
abenteuerlich im Bus zu unserem nächsten Ziel: Die Seen Ozogoche, nach einer
wunderschönen Nacht direkt am See ging es am nächsten Tag nach einem kleinen
Reitausflug weiter zum Sport- und Mehrseillängenklettern, Thermalbad austesten
und Stadt ansehen nach Cojitambo/ Cuenca.
Bis auf Consti gut akklimatisiert ging es 5 Tage später zu
den Illinizas. Der erste 5000er konnte bezwungen werden und das war die beste
Vorbereitung für die folgenden Berge. Cotopaxi (5897m),
Cayambe (5790m) und Chimborazo (6286m) wollten von
uns bestiegen werden und es ist uns gelungen. Auf allen Gipfeln wurde trotz
Eiseskälte unsere selbstgemalte „JDAV-Witzig“-Flagge gehisst und ein stolzes
Gipfelfoto in Facebook gepostet.
Zum Ausklang unseres Programms ging es dann noch nach Baños
zum Canyoning, Radfahren, Klettern, Kartfahren, Wandern, Feiern und genießen.
Nach fast 4 Wochen turbulenter Pickupfahrten zu fünfzehnt
auf einem Auto, Notbiwakieren am Chimborazo, unseren Reisebus aus einem
Matschloch befreien, stundenlangem Warten an diversen Busbahnhöfen in Quito auf
die letzten Ecuadorianer, Salsa tanzen, Spanisch lernen, viel Hühnchen mit Reis
essen und einem aufregenden Stierkampf zum Abschluss, können wir als Fazit nur
sagen es war eine wahnsinnig abwechslungsreiche und schöne Zeit, die wir so
schnell nicht vergessen werden. Wir freuen uns jetzt auf unseren
ecuadorianischen Besuch im nächsten August in München.
Ein großer Dank gilt nun noch unseren Unterstützern: der
Sektion Oberland, Mountain Equipment, Stubai Bergsport, Hanwag, Edelrid und
Adidas.
Dieser Austausch wurde aus Mitteln des Kinder- und
Jugendplan (KJP) des Bundes gefördert.
Von Lea Elsner
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