Sonntag, 31. August 2014

Bilder Cotopaxi

Mitten in der Nacht ging es los

Kurze Pause zum Atem schnappen und Tee trinken

Raus aus den Wolken

Raus aus den Wolken :) Am Gipfel!
Am Gipfel mit unserer WITZIG Fahne, in der Sonne
Der Cotopaxi von unten :)
Intercambio am Gipfel!! :)
Superschoene Stimmung nach Sonnenaufgang

Runter vom Gletscher fast wieder an der Huette

Bilder Illinizas

Spagethi Bolognese!!! Das beste Essen auf 4700hm vor der ersten grossen Tour

Mjam, trotz der Hoehe haben alle gut reingehauen!
Ja, ein bissal eisig wars schon

Auf geht es zum Illiniza Sur


Neblig und anstrengend, aber technisch echt schoen

Nach der Kletterpassage am Uebergang zum Gletscher
Endlich am Gipfel, Luka, Lisa, Sabrina und Jorge

Mittwoch, 27. August 2014

COTOPAXI & CAYAMBE

So, gar nicht so einfach, immer wieder was auf den Blog zu schreiben, so viel ist hier los. :)
Hier jetzt mal wieder ein kleines Update. Die zweite hohe Berg, der Cotopaxi (5897m) stand uns in der Nacht vom 19. auf den 20. bevor. 

Generell galt dieses Jahr folgende Devise fuer die drei hohen Berge (Cotopaxi, Cayambe und Chimbo): Wir fahren irgendwann am spaeten Nachmittag los und laufen dann direkt ohne Huettenstop auf die Berge hoch, was den Anstieg meist nochmal um 200hm erhoehte. Grund dafuer ist die Erneuerung der ganzen Huetten, die momentan alle geschlossen haben.

Jetzt aber erst mal zum Cotopaxi. Am Abend davor gab es zur Stärkung (oder auch Schwächung für einige) eine Käsespätzleparty. Julian und Sabrina haben den Ecus Spätzleschaben beigebracht und nach ca. 2h, einer "Hochzeit" (nachdem Sabrina kochen kann, war sie ja ab sofort heiratsfähig), Cuba Libre und Bier wurden dann alle hungrigen Mäuler gefüllt. Natürlich wurden die Kalorien im Anschluss dann auch gleich wieder beim Tanzen verbrannt. Am nächsten Tag ging es dann erst am späten Nachmittag (natürlich 3h nach geplanter Abfahrt) einigermaßen ausgeschlafen gen Süden.  Schließlich hatten wir noch was vor...nach einer 3 stündigen Busfahrt in unserem Privatbus, wo wir uns noch ein letztes Mal ausruhen konnten, waren wir schließlich um 11 Uhr abends auf 4600m und rüsteten uns im Bus mit aller nur erdenklichen Ausrüstung aus, um nicht zu frieren. Um 12 waren dann alle fertig und los ging es, leider ohne Lea und Felix, zu zehnt mit unseren Ecus.
Es wartete eine 1300hm lang Nachtbesteigung des zweithöchsten Berges von Ecuador.
Die ersten 200hm waren hart...Sand, ein Schritt vorwärts und ein halber zurück.  Doch schon bald waren wir beim Gletscher.  Die resliche Nacht quälten sich alle Seilschaften mehr oder weniger den Berg hoch. Am Ende schafften es Lisa, Luka, Alfred, Fabio, Maxi, Niclas, Julian, Anna und Sabrina morgens auf den Gipfel, teilweise allerdings wirklich nur durch viel Motivation und Anschub der Ecus. Stolz waren wir trotzdem alle  und der teils doch ziemlich tolle Ausblick (ein paar hatten sogar fast klare Sicht) vom Gipfel und das Gipfelbier waren schon Belohnung genug. Und selbst der Abstieg, bei dem dann auch die fittesten irgendwann von der Müdigkeit überfallen wurden, konnte noch gemeistert werden. Glücklich und todmüde krochen wir im Bus nach 10-12h Tour in unsere Schlafsäcke und träumten von unserem Bett, das in Quito schon auf uns wartete.

Der naechste Tag war als freier Erholungstag gedacht und wurde von uns mit Stadtbesuchen, Klettern und am Abend dann einer erneuten Koch- und Kuchenbackaktion gefuellt. 

Am 22. und 23. stand uns der Cayambe bevor.
Der 22. war mit Schlafen und Packen gefuellt, bis sich die Haelfte von uns schliesslich am geplanten Treffpunkt trafen, nur um festzustellen, dass unser Bus leider wo anders faehrt. Also schnell zu 8 ins Auto gequetscht und zum anderen Terminal gekurvt. Fast puenklich und mit ein bisschen vordraengeln in der Busschlange ging es dann sogar mit Sitzplatz gen Norden zum Cayambe (5790).
An sich, hoehenmetertechnisch gesehen, der kuerzeste Berg, nur 1000hm. Allerdings technisch schwieriger, als der Cotopaxi. Unten neben der Huette stellten wir sicherhaltshalber trotzdem zwei Zelte mit ein paar Schlafsaecken auf und dann ging es auch schon los. Leider ohne Lisa, der ging es nach unserem Abendessen nicht so gut. Die anderen machten sich auf dem Weg, mit teils grosser, teils auch eher geringerer Motivation. Nach grob 500-600hm drehten dann die Ersten um, und ca 200hm vor dem Gipfel fast alle anderen, bis auf Niclas, Alfred und Felix, die mit unserem "Viech" Jorge in einer Seilschaft waren und vorrausgespurtet sind. Der leistete groesste Motivation und somit standen unsere drei Jungs dann bei besten Wetter und fantastischer Sicht auf dem Gipfel. Allerding durften auch alle anderen die Sicht geniessen, mit Antisana, Cotopaxi und einem traumhaften Wolken/Sonnenschauspiel. Lea und Sabrina genossen unten auf ihren Isomatten, in ihre Schlafsaecke gekuschelt, die Sonnenstrahlen und die anderen verkrochen sich teilweise ins Zelt oder machten es sich auf ihren Rucksaecken bequem, bis schliesslich die Jeeps kamen und uns zum Bus zurueck brachten. Abends in Quito wartete dann ein warmen Bett und viel Schlaf auf uns.
Zusammengefasst kann man sagen, dass es zwei wirklich spannende, aber mega anstrengende Touren waren, komplett anders, als bei uns in den Alpen und wir wirklich super viel Glueck mit Wetter und Bedingungen hatten. 

Bilder kommen wieder bald :) Von allen Bergen (Illiniza, Cotopaxi, Cayambe und Chimborazzo)

Donnerstag, 21. August 2014

Ilinizas

Am Samstag, den 16. August, haben wir uns um acht Uhr am Suedbahnhof getroffen. Theoretisch zumindest. Praktisch kamen die letzten um halb 11 dort an – allein die Anfahrt zum Treffpunkt war aufgrund der Groesse der Stadt fuer manche eben schon eine halbe Weltreise… Mit Bus und Jeeps ging es dann endlich hoch zum Ilinizas-Nationalpark bis auf eine Hoehe von 3950 Metern, wo der Huettenzustieg begann.  Anfangs hatten wir noch eine ganze Ananas im Gepaeck, die allerdings schon nach wenigen Minuten vernichtet wurde. Durch Wind und Nebel schleppten wir uns 800 Hoehenmeter zum Refugio hoch. Manchmal konnte man fuer wenige Sekunden einen Blick auf die beiden Iliniza-Gipfel erhaschen. Oben wartete ueberraschenderweise eine warme Huette auf uns. Dort angekommen kochten wir Tee und Spaghetti Bolognese und planten den naechsten Tag. Weil wir aber eigentlich viel zu hart fuer eine warme Huette mit gemuetlichen Matrazen sind, haben wir dann doch draussen unsere Zelte aufgestellt. Bald darauf verkrochen wir uns denn auch in unsere Schlafsaecke und warteten – mehr oder weniger schlafend – darauf, dass es endlich losging. Als wir um 3 Uhr in der Frueh aus unseren Schlafstaetten schauten, broeckelte erst mal das Eis von den Zelten – der Nebel war in der Nacht zu einer dicken Eisschicht gefroren, die auch den Aufstieg nicht einfacher machen sollte.
Um vier Uhr gings dann los fuer den Teil der Gruppe, der auf den Iliniza Sur, den etwas hoeheren und schwierigeren der beiden Ilinizas, wollte. Vier Seilschaften waren es... ganz am Anfang. Aber aufgrund von Kommunikationsproblemen, Wegfindung und schlechten Wetterverhaeltnissen war schon nach einer halben Stunde nur noch eine einzige Seilschaft auf dem Weg zum Iliniza Sur, waehrend die anderen erstmal zur Huette zurueckkehren mussten. Sabrina, Luka und Lisa waren die Gluecklichen, die mit dem Bergfuehrer Jorge den Aufstieg fortsetzen konnten. Die erste schwierigere Stelle wartete nach circa einer Stunde auf uns, in Form einer Kletterpassage mit vereistem Fels. Von Jorge gesichert machte das Klettern im ersten Sonnenlicht richtig Spass. Danach begann der Gletscher. Mit Pickel und Steigeisen ging es eine Steileisflanke hoch, die einfach nicht enden wollte und die nie flach genug war, um eine gescheite Pause einzulegen. Das ging ziemlich auf die Wadeln und war auch fuer die Nerven nicht ohne, denn abrutschen haette man wirklich nicht duerfen... Nach weiteren zweieinhalb Stunden und viel Motivationsarbeit durch Jorge standen wir endlich auf dem Gipfel (der je nach Quelle auf 5248 (Wikipedia), 5263 (Nationalpark) oder 5305 (Huette) Metern ueber dem Meeresspiegel liegt). Immerhin fuer zehn Sekunden konnten wir von dort einen Blick auf den Cotopaxi werfen, ansonsten war es komplett vernebelt. Anschliessend wartete wieder die Eisflanke auf uns, die sich abwaerts als nicht wirklich einfacher entpuppte. Als wir das Steilstueck endlich ueberwunden hatten, waren wir dementsprechend erleichtert... Nach 7 Stunden kamen wir schliesslich wieder an der Huette an und machten es uns erstmal in unseren Schlafsacken gemuetlich. Insgesamt war es eine sehr schoene, technisch anspruchsvolle, aber gluecklicherweise nicht allzu lange Tour.

Der Rest der Gruppe empfing uns eher frustriert. Sie hatten nach der fruehmorgendlichen Rueckkehr zum Refugio erstmal weitergeschlafen und dann den Aufstieg auf den Iliniza Norte versucht, aber wegen einer vereisten Kletterpassage kurz vor dem Gipfel umkehren muessen. Als mittags die letzten vom Norte zurueckgekehrt waren, machten wir uns alle zuammen auf den Rueckweg zu den Jeeps und tauchten endlich aus dem ewigen Nebel, der den ganzen Tag die Huette umfing, wieder  auf. Mit Jeeps und Bus fuhren wir zurueck nach Quito, wo auf die meisten von uns erstmal ein warmes Bett wartete.

Sonntag, 17. August 2014

Eindrücke der letzten Woche

Pichincha

Tolle Stimmung am Grat

Selbst am Gipfel findet man noch was zum Klettern :)

Natuerlich auch ein bisschen posen ;)

Quito bei Nacht


Ozogoche See und Incapirca


Natuerlich mit Gato unterwegs
Die Busfahrten:

Tja...unsere Versuche, den Reifen wieder aus dem Schlamm zu kriegen



Und Goooo, das Schieben hat auch nix gebracht

Was Felix auf dem Platz wohl zu suchen hat?
Wir sind dann doch noch gut angekommen, auch mit "neuem" Busfahrer


 Am See:

Reiten, wie die Indianer
Echt kraftvolle Pferde...
Ecus und Deutsche am See
Wer wollte nicht schon mal durch die Praerie reiten?

Kleiner Nachtspaziergang mit Rundumblick zum Lager und See

Weite und traumhafte Landschaft




Zelten und Biwakieren auf 3800m hat schon was

Lager direkt neben dem See


Dick eingemummelt, es war dann doch kaelter, als erwartet

Die Pferdefreunde unter uns ;)

Reiten anstatt Trekken








Mittagessenszeit, wir waren hier wohl nicht die Ersten AVler


Eins der vielen tollen Streearts in Ecuador (dieses aus Cuenca)


Incapirca, die Ruinen begutachten

Wie viele da wohl reinpassen?  Wir waren immerhin 6
Cojitambo

Dazu gibt es wohl nicht viel zu sagen...

Wie viele Leute, Kletterzeug und Bier passen in ein Auto?

Citybouldern und Brueckenbouldern in Cuenca

Barfuss klettern, inzwischen durch Lisas Einfuehrung richtig beliebt bei uns



Cojitambo von den Kletterwaenden aus

Unser Ferienhaus, ueberall verziehrt und toll eingerichtet
Busfahrt mit ausgelassener Stimmung durch Cuenca